Dachstuhlbrand

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Apr 10, 2020

Datum: 10/04/2020 
Alarmzeit: 11:50 Uhr 
Alarmierungsart: FW-A2-BRANDG 
Dauer: 2 Stunden 10 Minuten 
Art: Brandeinsatz  
Einsatzort: Wattens 
Einsatzleiter: Wattens Kdt Schrott Martin 
Fahrzeuge: MTFA, TLF 3000, LFB-A, LAST 
Einheiten: FF Hall, FF Volders, FF Wattens, Polizei, Rettungsdienst 
Weitere Kräfte: Hall KÖF, Wattens DLK 23/12, Wattens KDOF-A, Wattens LAST 2, Wattens LF-3, Wattens LF-A, Wattens RLFA 2000/100, Wattens TLF 3000/200 


Einsatzbericht:

Zu einem Dachstuhlbrand wurden wir am Freitag, kurz vor Mittag, durch den EL und KDT unserer Nachbarfeuerwehr alarmiert.

Rasch konnten wir mit all unseren Fahrzeugen, inklusive drei Atemschutztrupps, ausfahren. Im Konvoi fuhren wir zum Einsatzort. Dort angekommen nahm unser KDT Kontakt zum Einsatzleiter vor Ort auf, um die Lage zu besprechen und die weiteren Maßnahmen zu setzen. In der Folge startete der ATS-Trupp des LFB einen Innenangriff, um die Lage im Inneren des Hauses zu erkunden. Ein weiterer Atemschutztrupp wurde auf das Dach des Hauses beordert. Dort lösten unsere Atemschutzträger, ausgerüstet mit Rettungssäge und Brechwerkzeug, den Trupp der FF Wattens ab. Ihre Aufgabe war es eine Dachöffnung vorzunehmen, um zur brennenden Isolation zu gelangen und den Brand zu löschen. Die Löschgruppe Vögelsberg, sowie unser LAST, stellten je einen Atemschutzreservetrupp und unterstützten den Einsatz. Währenddessen brachten weitere Mitglieder unserer Wehr die Lageführung in Stellung. Dort wurde der Einsatz protokolliert und ein Lagebild gezeichnet, um so dem Einsatzleiter und allen Kommandanten einen guten Überblick über das Geschehen geben zu können und alle Maßnahmen zu koordinieren. Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Wattens funktionierte hervorragend, sodass relativ rasch – „Brand aus“ gegeben werden konnte. Die Feuerwehr Hall unterstützte uns mit dem KÖF und so konnten alle Atemschutzgeräte umgehend wieder einsatzbereit gemacht werden. Das Haus konnte dem Besitzer bewohnbar und dank des schnellen Eingreifens mit vergleichsweise geringem Schaden übergeben werden. Alle Einsatzkräfte arbeiteten selbstverständlich unter Einhaltung aller Covid-19 Schutzmaßnahmen. Auch bei der Einsatznachbereitung wurden sämtliche Reinigungsmaßnahmen eingehalten. Fahrzeuge und Material wurden desinfiziert und unsere Mitglieder verließen über die mit Händedesinfiktionsmittel und Seife ausgestattete Schmutzschleuse das Gerätehaus.

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