Besondere Einsätze der FF Volders

   1890

Die neue Wehr wurde schwer geprüft. Die Häuser Praxn, Schwanner, Ladeler und
Bräu standen in Flammen und bedrohten die Pfarrkirche und das Widum. Johann
Angerer entfernte mutig die brennenden Schindeln und rettete somit diese beiden
Objekte.

In dieser Zeit war die Wasserknappheit das größte Handikap. Deshalb wurden in
verschiedenen Ortsteilen Brunnen gebaut. Einer davon ist der Fasserbrunnen. 
Durch eine Spende von 100 Gulden wurde der Kirchbrunnen erstellt

1908

Die Feuerwehr hatte zum 1.mal mit Hochwasser zu kämpfen: Dort wo heute die
Bundesstraße führt war nur mehr eine Geröllhalde. Damals konnte man sich
nicht auf Maschineneinsatz verlassen und mußte trotz größtem Einsatz hilflos zusehen.

 1965   

Zum zweiten mal seit dem Bestehen der Feuerwehr wurde Volders von einer
Hochwasserkatastrophe heimgesucht. Der Volderbach floss nicht mehr in seinem
ursprünglichen Bett und überflutete unter anderem das Anwesen des neu gewählten
Kommandanten Josef Moser. Erst nach drei Tagen wurde man einigermaßen Herr
der Lage. In der weiteren Folge wurde unter dem damaligen Bürgermeister
Ing. Richard Dierl, im Zuge des Autobahnbaues, der Bach neu verbaut

1972

Nachbarschaftshilfe

Mit unserem  Tankwagen Marke Opel „Eigenbau“ mussten wir auch zum
Waldbrand am „Hechenberg“ westlich von Innsbruck ausrücken

1974

Die Krepperhütte am Volderberg brannte bis auf die Grundmauern nieder

 1975

Wieder Hochwasser in Volders. Nach einem Hagelunwetter im Voldertal führte der
Bach große Wasser- und Schottermengen mit sich und trat trotz der Verbauung 
über die Ufer. Nur durch umfangreichen Einsatz von Baggern konnte man
Herr der Lage werden.

In der Folge wurde unter Bürgermeister Erwin Posch die Erbauung eines
Schotterfanges am Beginn des Rafflers vorangetrieben.

1977

 Ein Großbrand vernichtete das Gebäude der Firma Buszacky

  10.5.1977

Nachbarschaftshilfe

Grossbrand in Wattens. Das Rohstofflager der Papierfabrik Wattens war in Brand
geraten. Die enorme Hitzestrahlung setzte auch das Nachbaranwesen in Brand
und gefährdete alle umliegenden Objekte.

1984

 Brand eines Heustadels am Kleinvolderberg. Bei Temperaturen weit
unter 0° C froren die Schläuche ein

 

6.10.1985

Wieder einmal bricht ein Unwetter über Volders herein.

Das sonst harmlose „Kröllnbachl“ wird zum reißenden Fluß …

 

 

 

 

die „Weinoldbrücke“ mußte demontiert werden

 

 

 

 

 … die Geschiebesperre im „Raffler“ füllte sich binnen weniger Stunden mit ca. 

25.000 m³ Schotter und bewahrte so den Ort vor noch einer größeren Katastrophe,

 

28.4.1989

 Die Naturfreundehütte im Voldertal wird ein Raub der Flammen

 1.1.1991   

NEUJAHR: 07:14 Uhr

GROSSALARM für den Abschnitt.

Beim Landesjugendheim steht ein Stall in Vollbrand. 178 Feuerwehrmänner
standen im Einsatz.

   19.1.1991 Ein Holzanbau eines Wohnhauses am Jagerbichl gerät in Brand. Der anwesende
Babysitter konnte im letzten Moment ein Kleinkind vor den Flammen retten.

 

4.3.1997

00:15

Nachbarschaftshilfe

Die FF Volders wurde zu einem der größten Brände der Feuerwehrgeschichte
gerufen. Am Kolsassberg stand der Jägerhof in Vollbrand. 200 Feuerwehrleute
mit 3 Drehleitern konnten nur ein Übergreifen auf die Nachbarobjekte verhindern.
Der Gasthof musste abgerissen werden und wurde neu aufgebaut.

 

 2000  Der Bauernhof der Familie Knerzl, am Kleinvolderberg, wurde ein Raub
der Flammen

 

 1.9.2003 Unfall auf der Inntalautobahn. Ein LKW fuhr auf einen, am Pannenstreifen
stehenden LKW auf.

Traurige Bilanz: 1 Toter

   12.7.2004 Nachbarschaftshilfe

Der „Neuwirt -Stall in Wattens brannte bis auf die Grundmauern nieder

    Nachbarschaftshilfe

Grossbrand beim Markl-Hof in Mils

2005

Nachbarschaftshilfe

Hochwassereinsatz in Ischgl

  18.1.2006

Nachbarschaftshilfe

Containerbrand der BEG in Baumkirchen

  25.6.2006

 

Nachbarschaftshilfe

Brand Gasthof „Gufl“ in Tulfes

 

  21.12.2006

 

Nachbarschaftshilfe

Brand bei Firma Goidinger in Wattens

 

  10.1.2007

Nachbarschaftshilfe

Grossbrand Kolsassberg

10.12.2007

Nachbarschaftshilfe

Am Lotsenpunkt 1 der BEG-Baustelle in Fritzens standen Bürocontainer in Vollbrand.

 

1.5.2010

Brand Hochhaus

Kurz nach 5 Uhr früh, wurden die Volderer durch lauten Sirenenalarm aus dem Schlaf gerissen. Einem Bewohner im 6. Stock, war beim Öffnen der WC-Türe dichter Rauch entgegengezogen. Geistesgegenwärtig schloss er die Türe sofort wieder und schlug bei der Leitstelle Tirol Alarm. Diese löste umgehend die Sirene und Sammelruf (Pager) für die Feuerwehr Volders aus. Parallel dazu wurde die FF-Wattens mit der Drehleiter alarmiert.

Da sich der Rauch auch im 5 Stock bemerkbar machte ließ der Einsatzleiter alle 24 Wohnungen evakuieren. Die Bewohner wurden durch das Rotes Kreuz Wattens betreut und wurden dann in Folge in der Hauptschule Volders untergebracht 

Das Auffinden des Brandherdes gestaltete sich sehr schwierig, da es aus allen Abluftöffnungen in den sechs Stockwerken heraus rauchte. Es waren gleichzeitig vier ATS-Trupps im Haus und suchten mit Wärmebildkameras den Ausgang des Brandes. Dies stelle sich als sehr schwierig heraus, da es ab dem 4. Stock aufwärts in allen Räumen die zum innenliegenden Versorgungsschacht angrenzten überall enorme Hitze und starker Rauch vorherrschte.

Nach dem von einem ATS-Trupp im 4. Stock die Meldung kam, dass sie am Boden ein Regal mit abgebrannte Dübel gefunden haben war dies ein erster Hinweis auf Brandherd. Der EL gab den Befehl die Mauer vom WC zum Versorgungsschacht heraus zu brechen. Und da war er nun endlich, der Ausgang einer fast Katastrophe. Mit ein paar Wasserstößen konnte der Schwellbrand rasch abgelöscht werden und somit konnte nach ca. 2 Std. vom EL Brand aus gegeben werden.

Wie sich später herausstellte, war die Brandursache ein defekter Lüfter, der den Schwellbrand im 4. Stock auslöste. Über den Abluftkanal konnte sich das Feuer über mehrere Stockwerke ausbreiten. 12 Wohnungen waren vom Brand direkt betroffen – vier davon so schwer, dass sie unbewohnbar waren.

 

1.11.2010 Beim Schulsteig brannte ein leerstehendes Bauernhaus ab

19.4.2011

Nachbarschaftshilfe

Ein „Kleiner Brand im Freien“ breitete sich zu einem Großbrand bei der Firma RAGG
in Hall aus. Ein grosser Berg aus Altmaterial hielt die Feuerwehren 2 Tage auf trapp.

24.10.2011

Ein Dachgeschoss eines Wohnhauses in der Innstraße steht im Vollbrand

13.2.2012 Ein Gastankwagen drohte beim Guggeler auf der nicht geräumten Schneefahrbahn
in die Tiefe zu stürzen. Nach dem wir das Fahrzeug mit Seilen und Winden gesichert
hatten, zog ein schweres Bergefahrzeug den Tankwagen wieder sicher auf die Straße zurück.

2.6.2012

Nachbarschaftshilfe

Auf der Vaz-Alm in Wattenberg stehen 3 Stallungen in Vollbrand. Zur 
Wasserversorgung musste eine über 3 Kilometer lange Relaisleitung gelegt werden;

28.6.2012 Nachbarschaftshilfe

Das „Gallen“ Anwesen in Baumkirchen steht in Vollbrand

  30.5.2013  

Nachbarschaftshilfe

Ein Stockwerk eines Wohnhaus in Wattenberg steht in Vollbrand. Der aus Holz
errichtete Zubau brannte völlig aus.

 4.6.2013

Nachbarschaftshilfe

Mit dem KAT-Zug Innsbruck-Land rückten Kameraden der FF Volders
 zum Hochwassereinsatz nach Kössen aus

20.3.-
23.3.2014

 

Nachbarschaftshilfe

 

Am Hochmahtkopf in Absam brach ein Waldbrand aus, der die Feuerwehren
Tirols in Atem hielt. Im Einsatz standen neben mehreren Hubschraubern auch
die Feuerwehren des ganzen Bezirkes Innsbruck Land, sowie auch einige der
Nachbarbezirke. Ein Wintereinbruch mit Schneefall bis in tiefe Lagen beendete
den Einsatz nach 4 Tagen. Auslöseursache war eine einzige Zigarette!

 

10.6.2015

Nachbarschaftshilfe

Einsatz mit KAT-Zug IL 1

Ausgerückt wurde um 05:30 zum Katastrophengebiet ins Sellraintal. 
Vor Ort konnten wir uns ein reales Bild von dem unglaublichen Schäden machen,
die die Wassermassen verursacht hatten.

Nach dem Eintreffen wurde uns der Einsatzort zugewiesen. Dort mussten wir mit
Unterstützung durch Rekruten des Bundesheeres, einem Saugtankwagen, sowie 2
Bagger zwei Keller, die bis zur Decke mit Schlamm und Schotter gefüllt waren
reinigen. Zusammen arbeiteten wir mit Kameraden der FF Völs, die ebenfalls zur 
Nachbarschaftshilfe ausgerückt waren. So konnten wir bis zum Abend einen Keller
vom Schlamm befreien, mit HD-Reiniger komplett säubern und zuletzt noch mit
Wassersauger so gut als möglich trockenlegen.
Der zweite wurde zu einem großen Teil vom Schlamm und Wasser befreit.
Von den Schaufelbaggern wurde der Müll und Schotter ums Haus entfernt und
zum Schluss der Vorplatz und die Straße mit dem Hochdruckschlauch gesäubert.

Ebenso verlief die Reinigung bei anderen Häusern durch andere Teile des
KAT_Zuges.

 

Von admin

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