Datum: 23/06/2026 um 23:05 Uhr
Alarmierungsart: FW-A2-BRANDG
Dauer: 1 Stunde 49 Minuten
Einsatzart: Brandeinsatz
Einsatzort: Volders; Volderwaldstraße
Einsatzleiter: HBI Florian Thaler
Einheiten und Fahrzeuge:
- FF Wattens
- FF Volders: MZFA, LFB-A, LAST, MTFA, TLF 3000/100
- Polizei
- Polizei Brandermittlung
- Rettungsdienst
Einsatzbericht:
Mittels Pager wurden wir gestern kurz nach 23:00 Uhr zu einem Brandmeldealarm alarmiert.
Nach dem Eintreffen am Einsatzort führte der Einsatzleiter umgehend die Lageerkundung durch und umrundete das betroffene Objekt. Dabei stellte er im ersten Obergeschoss einen massiven Rauchaustritt fest. Aufgrund dieser Lage wurde unverzüglich Sirenenalarm ausgelöst.
Ein Atemschutztrupp rückte umgehend in das erste Obergeschoss vor, um den Brandherd zu lokalisieren und die Brandbekämpfung einzuleiten.
Dank des raschen und beherzten Eingreifens der Bewohner konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Diese hatten den Entstehungsbrand bereits mit einem Feuerlöscher eingedämmt und die in Brand geratenen Küchengeräte aus dem Fenster ins Freie befördert.
Die nachalarmierten Kräfte führten die Evakuierung des gesamten Gebäudes durch. Insgesamt befanden sich rund 100 Personen im Objekt.
Bereits nach kurzer Zeit konnte „Brand aus“ gemeldet werden. Im Anschluss konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Entrauchung und Belüftung des Gebäudes.
Zur weiteren Abstimmung der erforderlichen Maßnahmen wurden der Journaldienst sowie der Bürgermeister durch den Einsatzleiter angefordert. Aufgrund der starken Verrauchung wurde das Gebäude erheblich in Mitleidenschaft gezogen, wodurch ein gefahrloses Bewohnen während der Nacht nicht mehr gewährleistet werden konnte.
Nach gemeinsamer Beurteilung durch den Journaldienst, den Bürgermeister und den Einsatzleiter wurde entschieden, das Gebäude noch in derselben Nacht zu sperren und Ersatzunterkünfte für die betroffenen Bewohner zu organisieren.
Bei den ersten Löschversuchen erlitten jedoch drei Personen Verletzungen unbestimmten Grades. Sie wurden durch den Rettungsdienst erstversorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden.
Abschließend möchten wir uns bei der Feuerwehr Wattens, der Exekutive sowie dem Rettungsdienst für die ausgezeichnete Zusammenarbeit bedanken.













